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Ambulant betreutes Wohnen für Männer und Frauen

Mit unserem Angebot „Ambulant betreutes Wohnen“ wenden wir uns an Männer und Frauen, die in sozial stark belasteten Lebensverhältnissen leben, welche sie aus eigener Kraft und ohne fremde Hilfe nicht ändern können.

Die Betreuung durch unsere Fachkräfte erfolgt im Wohnraum der Klientinnen und Klienten und orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen und Lebenssituationen. Ziel ist, die besonderen sozialen Schwierigkeiten abzuwenden, zu beseitigen, zu mildern oder ihre Verschlimmerung zu verhüten und den Klientinnen und Klienten ein selbstständiges und unabhängiges Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen.

Die Sicherung des Wohnraumes mithilfe ambulanter Unterstützung steht deshalb auch im Vordergrund. Die Unterstützung erfolgt in folgenden Bereichen:

  • Wohnraumbeschaffung und -erhaltung
  • Umgang mit Behörden  
  • Existenzsicherung durch Geltendmachung von Ansprüchen
  • Entwicklung von Konfliktfähigkeit und sozialen Kompetenzen
  • Entwicklung eines realistischen Selbstbildes und Selbstvertrauen
  • Erlangen von Kompetenzen in der Haushaltsführung
  • Alltagsstrukturierung
  • Gesundheitliche Stabilität und Abstinenz
  • Entwicklung einer realistischen beruflichen Perspektive
  • Integration in die Gesellschaft
  • Aufnahme und Gestaltung sozialer Beziehungen 
  • Aufbau eines sozialen Netzwerkes.

Im Rahmen dieser Unterstützungsleistungen arbeitet jusina in Abstimmung mit den Klientinnen und Klienten mit anderen Institutionen und Einrichtungen zusammen (z.B. Schuldnerberatung, Suchtberatung etc.).
Darüber hinaus tragen regelmäßig stattfindende Freizeitangebote dazu bei, am Leben in der Gemeinschaft teilzuhaben.

Bei der Betreuung wird darauf geachtet, dass die Klientinnen und Klienten eine/n jeweils feste/n Ansprechpartner/in haben, der/die ihnen beratend, intervenierend, vertretend und unterstützend zur Seite steht.
Die jusina-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter orientieren sich bei ihrer Arbeit im Wesentlichen an der Einzelfallhilfe und nutzen die Methoden der systemischen Beratung.

Gewährt wird diese Hilfe nur, wenn die Bereitschaft gegeben ist, die eigene Lebenssituation zu verändern. Auch müssen die Voraussetzungen der §§ 67 – 69 SGB XII (Sozialgesetzbuch 12) erfüllt sein und muss eine Kostenzusage des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe vorliegen.

Hier können Sie sich den aktuellen Folder als PDF herunterladen.Der Zugang zu diesem Angebot erfolgt über die Beauftragte Stelle des Kreises Borken. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei der Kontaktaufnahme gerne behilflich.
 

 

Hier können Sie sich den aktuellen Folder als PDF herunterladen.