Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS) sowie Rechenschwäche (Dyskalkulie)

Wenn Kinder mal etwas falsch schreiben oder eine Rechenaufgabe nicht lösen können, ist das kein Grund, sofort beunruhigt zu sein. Anders verhält es sich aber, wenn Fehler überhand nehmen und erkennbar wird, dass das Problem über den regelmäßigen Schulunterricht oder die Wiederholung von Unterrichtsinhalten nicht behoben werden kann.

Bevor eine Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS) oder aber Rechenschwäche (Dyskalkulie) ggf. dazu führt, dass allgemeine Schulprobleme, Schulangst oder gar psychosomatische Auffälligkeiten entstehen, ist es ratsam, eine gezielte Lerntherapie in Anspruch zu nehmen. Dies auch mit Blick darauf, dass eine solche Schwäche ohne Förderung bis ins hohe Erwachsenenalter bestehen bleibt.

Eine frühe und systematische Förderung bei LRS und Dyskalkulie ist mithin auch wichtig, um Bildungschancen und Zukunftsperspektiven zu verbessern.

Das jusina-Angebot umfasst:

Einzelförderung bei LRS und Dyskalkulie

  • Förderung bei diagnostizierter Lese- und Rechtschreibschwäche
  • Förderung bei diagnostizierter Rechenschwäche
  • Erhöhung der Lernmotivation
  • Zusammenarbeit mit Eltern und Schulen
  • Einbindung in Freizeit- und Sportangebote

Gruppenförderung (Kleingruppen) bei LRS

  • Lese- Rechtschreibförderung
  • Strukturierter Unterricht in Kleingruppen von drei bis sechs Kindern
  • Regelmäßige Leistungsüberprüfung
  • Erhöhung der Lernmotivation
  • Steigerung der Kompetenzen in Wort und Schrift
  • Angebotsergänzung durch Lernen am PC

Die Förderung findet jeweils in einer freundlichen und ruhigen Atmosphäre statt.

Voraussetzungen zur Inanspruchnahme:
Für eine Inanspruchnahme eines der Hilfeangebote ist die Antragstellung bei den Sozialen Diensten des Fachbereiches Jugend, Familie, Schule und Sport der Stadt Bocholt oder des Fachbereiches Jugend und Familie des Kreises Borken erforderlich. Diese nehmen Kontakt zu den jusina-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern auf.

In aktuellen Krisensituationen reagiert jusina schnell und flexibel und richtet bei Bedarf unmittelbar ein erstes Hilfeangebot ein.

Zusammen mit den Hilfesuchenden, dem zuständigen Kostenträger und jusina wird ein Hilfeplan erstellt, der Art und Umfang des Hilfsangebotes beschreibt.

Nach Beendigung der Hilfen steht jusina bei Bedarf und nach individueller Absprache mit dem Kostenträger im Rahmen einer Nachsorge als Ansprechpartner zur Verfügung.