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14. Juli 2016Die jungen Flüchtlinge mit den neuen Fahrrädern

Ihr 50-jähriges Bestehen nahm die Firma Tekloth zum Anlass, anstelle von Geschenken lieber Geld für den guten Zweck einzusammeln. Die stolze Summe von 10.532 Euro konnte so zusammengetragen werden, die von der Firma Tekloth dann noch einmal aufgestockt wurde auf 16.000 Euro.

Fahrräder für Flüchtlinge

An vier Institutionen wurde das Geld gleichmäßig verteilt, darunter auch der Verein jusina, der in die Anschaffung verkehrssicherer Fahrräder für die aktuell in der ehemaligen Kupferkanne untergebrachten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge investierte. Die Fahrräder helfen nicht nur dabei, Schulwege zügiger zurücklegen zu können, sondern auch Sportvereine und andere Ziele besser zu erreichen.

Die Freude bei den von jusina betreuten jungen Flüchtlingen war riesig. Kaum waren die Fahrräder da, wurden sie auch schon im Rahmen einer gemeinschaftlichen Radtour eingeweiht. Mit dem notwendigen Regelwissen zum sicheren Fahren im Straßenverkehr vertraut gemacht, konnten Stadt und Umland ausgiebig und - vor allem - kostenlos erkundet werden. Der Spaßfaktor kam dabei ebenso wenig zu kurz wie ganz nebenbei auch noch die Gesundheit.

jusina sagt DANKE

jusina bedankt sich - auch im Namen der jungen Menschen - an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich bei der Firma Tekloth für die großzügige und hilfreiche Spende. „Wir sind so happy, dass wir mit dem Geld nun endlich die langersehnten Fahrräder anschaffen konnten“- strahlt Bereichsleiterin Stefanie Mohr - „dass man es fast nicht in Worte kleiden kann.“ Und führt weiter aus: „Diese Form der Hilfe und Unterstützung, die Bürger und eben auch Firmen immer wieder leisten und ohne die so vieles an Vorhaben gar nicht umgesetzt werden könnte, stimmt zuversichtlich, dass wir den Integrationsprozess gemeinschaftlich schaffen werden. Was alles getan wird, erfüllt die jungen Flüchtlinge nicht nur mit tiefem Dank, es ist auch Ansporn, selbst aktiv zu werden, sich zu öffnen, unsere Sprache zu erlernen, Zugehörigkeitsgefühl zu entwickeln und gesellschaftliche Chancen zu nutzen. Also ich glaube, wir sind auf einem sehr guten Weg!“